Fremdkapitalintensität

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Auch bezeichnet als Fremdkapitalquote. Bei der Fremdkapitalintensität handelt es sich um eine betriebswirtschaftliche Kennzahl, die den Anteil des Gesamtkapitals wieder gibt, der nicht von den Gesellschaftern selbst durch Eigenkapital, sondern von externen Geldgebern finanziert wurde. Die Fremdkapitalintensität ist ein wichtiger Kennwert um das Kapitalrisiko, die wirtschaftliche Stabilität sowie Bonität und somit auch Kreditwürdigkeit eines Unternehmens zu prüfen. Es gilt ein Richtwert von 50%, der Anteil des Fremdkapitals am Gesamtkapital sollte möglichst darunter liegen. Die Fremdkapitalintensität errechnet sich aus Fremdkapital geteilt durch Gesamtkapital; diesen Wert multipliziert mit 100%. Die Fremdkapitalquote ist eng mit dem Return on Investment verknüpft.