Fremdkapitalquote

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Für die Beurteilung eines Unternehmens kann es aber auch genauso wichtig sein, wie viel Prozent das Fremdkapital am Gesamtkapital ausmachen kann. Für eine Betrachtung von außen kann es wichtig, wie viel Prozent des Gesamtkapitals eines Unternehmens mit Fremdmitteln finanziert wurden.

Die Fremdkapitalquote wird mit der Formel

Fremdkapital (egal welche Lauflänge) / Gesamtkapital x 100

berechnet und je nach Wert können Außenstehende besser die Kreditfähigkeit des Unternehmens beurteilen. Der Kenner von Bilanzkennzahlen wird immer darauf achten, dass seine Fremdkapitalquote stets geringer als 50 Prozent sein kann. Diese wichtige Quote lässt den Buchhalter das Kapitalrisiko genau einschätzen und je höher der Wert der Fremdkapitalquote ist umso geringer werden Außenstehende die Bonität einer Firma einstufen. Für die Berechnung des Fremdkapitals werden alle Hypotheken und Bankkredite angerechnet, aber es gibt auch andere Formen der Fremdfinanzierung. Beispiel: Will man die Fremdkapitalquote eines Unternehmens berechnen, dann kann sich mit einem Fremdkapital von 45 Euro und einem Gesamtkapital von 120 Euro ein Prozentwert von 37,5 % ergeben. Jetzt sollte das Unternehmen immer genau auf diese Bilanzkennzahl schauen, denn ein zuviel an Fremdkapital kann das Unternehmen in seinen Entscheidungen unflexibel machen und viele Investitionen unmöglich machen.

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