Der Break Even Point (BEP) ist in einer grafischen Darstellung von Erlös und Kosten in einem Unternehmen der Punkt, an welchem sich die Linien von Erlös und Kosten schneiden. Nachdem dieser Punkt erreicht wurde, geht in der Regel die Entwicklung weiter entweder in Richtung der Gewinne oder in Richtung der Kosten. Der Break Even Point ist am sichersten in einer grafischen Darstellung zu verdeutlichen. Somit werden für seine Aufzeichnung auch stets grafische Darstellungen benutzt, die außerdem die gängige Methode sind, die Entwicklungen von Umsätzen und Kosten klar zu definieren.

Break Even Point – die Gewinn- oder Verlustschwelle

Am Break Even Point lässt sich ablesen, bei welchem Stand von Kosten und Umsätzen, Erlösen, Gewinnen und der gesamten Kosten eine Deckung erreicht ist. An diesem Deckungspunkt macht ein Unternehmen weder Gewinne noch Verluste. Daher wird der Break Even Point auch häufig als toter Punkt benannt. Es gibt nur eine Entwicklung, die sich nach dem Break Even Point wünschenswert abzeichnen sollte, das ist die Entwicklung in Richtung der Gewinne. Würden ab dem Break Even Point die beiden Linien in der Grafik weiter auf einem gleichen Niveau verlaufen, so würde das einen Stillstand bedeuten. Hier wären zwar die Kosten gedeckt, jedoch ohne Gewinn könnte von der Erreichung des unternehmerischen Ziels in keiner Weise die Rede seine. Diese Situation tritt auch in der Praxis nicht ein, beziehungsweise könnte sie nur über eine kurze Zeit von einem Betrieb durchgehalten werden, da sie jeder Wirtschaftlichkeit entbehrt.

In der Praxis verlaufen anschließend die Linien entweder zugunsten der Erlöse oder in Richtung der Kosten. Das Unternehmen macht also eine Aufwärtsphase oder eine Abwärtsphase der wirtschaftlichen Entwicklung durch.

Für eine einfache Berechnung kann gelten, dass Gewinne im Unternehmen erzielt werden, wenn die Linie für die Absatzzahlen ab dem Break Even Point steigt. Sinkt sie dagegen nach dem Break Even Point, würden der Betrieb Verluste schreiben müssen.