Spartenorganisation

Die Spartenorganisation, auch Divisional-System genannt, fasst gleichartige Betriebsobjekte zusammen (zum Beispiel Produkte, Märkte, o.ä.). So werden innerhalb eines Unternehmens ähnliche Produkte einer bestimmten Sparte zugeordnet ( Zum Beispiel in einer Autovermietung: Busse, LKW, PKW).  Anders als bei der Funktionalorganisation, wo gleiche Funktionen zusammengefasst werden.

Für gewöhnlich bilden diese Sparten eigenständige Abteilungen innerhalb des Unternehmens und haben selbst die Kontrolle über Einkauf und Verkauf.

Durch die geschlossenen Sparten wird das Management des Unternehmens deutlich entlastet, da das Führungspersonal der Sparten diese selbst Managed. Die Führung des Unternehmens wird übersichtlicher, Verantwortlichkeiten werden deutlicher. Die Unternehmensführung muss nur noch die einzelnen Sparten miteinander koordinieren um die Unternehmensziele zu erreichen.

Vorteile:

  • Große Marktnähe der einzelnen Divisionen, autonome Abteilungen
  •  Vorgesetzte werden durch Spezialisten beraten und dadurch entlastet
  • fundierte Sachentscheidungen
  •  Kleine, flexible Abteilungen mit separatem Einkauf und Verkauf

Nachteile:

  •  Gefahr der Doppelverrichtungen (zum Beispiel in der Forschung)
  • höherer Verwaltungsaufwand für die Zentralabteilungen
  • Konfliktpotenzial zwischen Sparten und Zentralabteilungen

Spartenorganisation (Divisionalorganisation): Merkmale

Merkmal Erläuterung
Gliederungsprinzip Nach Produkten, Märkten oder Regionen (Sparten = Divisions)
Autonomie Jede Sparte agiert weitgehend selbstständig als Profit Center
Vorteil Hohe Markt-/Kundenorientierung, klare Ergebnisverantwortung je Sparte
Nachteil Doppelarbeit in Stabs-/Servicefunktionen, geringere funktionale Spezialisierung
Beispiel Volkswagen AG: Sparten VW, Audi, Porsche, SEAT
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