Home » Bilanz » Saldierungsverbot (Verrechnungsverbot)

Das Saldierungsverbot (auch als Verrechnungsverbot bezeichnet) ist ein Grundsatz, der eine Verrechnung von Aktivposten mit gegenüberstehenden Passivposten verbietet. Dieser Grundsatz gilt sowohl innerhalb der Bilanz, als auch bei der GuV-Rechnung (Gewinn- und Verlustrechnung).

Es bestehen verschiedene Ausnahmen für das Gebot. Bei der Bilanzierung ist eine Aufrechnung von Forderungen mit dem gegenüberstehenden Verbindlichkeiten zulässig. Im Rahmen der GuV-Rechnung dürfen Bestandsveränderungen miteinander verrechnet werden. Die Ausnahmen sind im HGB §256 Abs. 2 vollständig aufgelistet.