Den Überschuss an Finanzmitteln eines Geschäftsjahres nennt der Buchhalter auch Cash Flow. Mit dem Cash Flow kann der Unternehmer feststellen, ob er in ausreichendem Maße die Fähigkeit hat, seine laufenden Geschäfte mit eigenen liquiden Mitteln zahlen zu können. Hierbei müssen aber genauso Gewinnausschüttungen und Investitionen, die in der Zukunft getätigt werden, mit eingeschlossen werden.

Der Cash Flow wird berechnet

in dem man nach zwei Methoden für die Berechnung vorgeht, wobei die erste Methode

Gewinn oder Verlust der Bilanz
– Vorjahres Gewinnvortrag
+ Vorjahres Verlustvortrag
+ die Erhöhung von Rücklagen
– Minderung von Rücklagen
+ Abschreibungen auf Anlagevermögen

Cash Flow 1

+ Erhöhung der langfristigen Rückstellungen
– Minderung der langfristigen Rückstellungen

Cash Flow 2

+ außerordentliche perioden- und betriebsfremde Erträge
– außerordentliche perioden- und betriebsfremde Aufwendungen

Cash Flow 3

Für ein Unternehmen ist der Cash Flow von großer Bedeutung, denn dieser Wert kann dem Buchhalter anzeigen, in welcher Größenordnung die eigene Firma sich selbst finanzieren kann. So können aus der Höhe des Cash Flow Rückschlüsse auf den finanziellen Zustand des Unternehmens geschlossen werden, denn je höher der Wert des Cash Flow ist umso höher ist der Wert des Eigenkapitals.

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