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Was versteht man unter dem Term Rechnungswesen?

Grundsätzlich handelt es sich bei der Finanzbuchhaltung um einen derivativen Teil des gesamten betrieblichen Rechnungswesens. Man unterscheidet zwischen der Betriebsbuchführung, der Kostenrechnung und der Finanzbuchhaltung. Die Kostenrechnung deckt alleinig innerbetriebliche Agenden ab und wird auch als das innerbetriebliche Rechnungswesen bezeichnet. In der Finanzbuchhaltung werden im Rahmen der Kontoführung der Buchhaltung alle Geschäftsfälle innerhalb einer Rechnungsperiode erfasst und auch dokumentiert. Am Ende einer solchen Periode werden alle Konten geschlossen. Die Konten selbst werden in einer Bilanz und einer Gewinn und Verlustrechnung zusammengefasst (GuV).

Bei der Finanzbuchhaltung und der Ausbildung zum Finanzbuchhalter geht es darum, die Kenntnisse einer solchen Aufbereitung der Bilanz und der GuV zu erlernen.

Das betriebliche Rechnungswesen macht heute einen sehr wichtigen Bereich im Betrieb aus. Sehr wesentliche Funktion in jedem Unternehmen stellen sich im Zahlenwerk des Unternehmens dar. Auf Basis der Zahlen, die in der Finanzbuchhaltung erfasst werden, können Budgets erstellt werden und auch die Kostenrechnung findet ihren Ursprung im betrieblichen Rechnungswesen. Gute Software Programme finden eine perfekte Überleitung zwischen dem betriebliche Rechnungswesen  und dem internen Rechnungswesen, das heißt der Kostenrechnung.

Welche Weiterbildungsmöglichkeiten für Tätigkeiten im Rechnungswesen gibt es?

Rechnungswesen gilt generell als zukunftsträchtiger und vor allem sicherer Berufszweig. Die Tätigkeitsbereiche innerhalb des Rechnungswesens sind weit verzweigt. So arbeitet man entweder auf unternehmensinterner Seite in der Buchhaltung, im Controlling oder auch auf externer Seite in der Finanz oder in der Steuerberatung. Man wird also beratend oder prüfend tätig. Weiterbildung im Bereich des Rechnungswesens steht hoch im Kurs, weil die Anforderungen durch ständige Gesetzesänderungen stetig steigen und die technologische Seite des Rechnungswesens heute weite Kreise zieht.

Fundiertes Wissen und aktuelle Kenntnisse sind heute mehr denn je gefragt. Buchhaltung ist völlig konjunkturunabhängig, denn Bilanzen müssen immer aufgestellt werden. Daher sind die Firmen auf gute Mitarbeiter angewiesen, welche sich mit dem Zahlenwerk des Unternehmens auskennen und die richtigen Zahlen an die Finanz und die Investoren melden können.

Weiterbildungsmöglichkeiten gibt es genug. Wichtig ist eine solide Grundausbildung, die man zum Beispiel im Rahmen eines BWL Studiums erlangt. Aber es ist für Berufe im Rechnungswesen nicht unbedingt ein Studium notwendig, auch wenn es, rein formell gesehen, von vielen Unternehmen in den Job Ausschreibungen bereits verlangt wird. Am Beispiel des Bilanzbuchhalters erkennt man aber sehr leicht, dass es nicht notwendigerweise ein Befähigungsnachweis ist, wenn man BWL studiert. Der Beruf des Bilanzbuchhalters ist so spezifisch dass man vieles der im Rahmen des BWL Studium Erlernten gar nicht braucht um Erfolg als Bilanzbuchhalter zu haben. Dies wird auch dadurch ersichtlich, dass man sich trotz eines Studiums bei der eigentlichen Prüfung zum Bilanzbuchhalter keine Prüfungen erspart, das heißt Vorprüfungen angerechnet werden.