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Was versteht man unter Finanzbuchhaltung?

Grundsätzlich handelt es sich bei der Finanzbuchhaltung um einen derivativen Teil des gesamten betrieblichen Rechnungswesens. Man unterscheidet, wenn man als Oberbegriff die Buchhaltung ansetzt, zwischen der Betriebsbuchführung und der Kostenrechnung und eben der Finanzbuchhaltung. Die Kostenrechnung deckt alleinig innerbetriebliche Agenden ab und wird auch als das innerbetriebliche Rechnungswesen bezeichnet. In der Finanzbuchhaltung werden im Rahmen der Kontoführung der Buchhaltung alle Geschäftsfälle innerhalb einer Rechnungsperiode erfasst und auch dokumentiert. Am Ende einer solchen Periode werden alle Konten geschlossen. Die Konten selbst werden in einer Bilanz und einer Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst, kurz GuV.

Bei der Finanzbuchhaltung bzw. der Ausbildung zum Finanzbuchhalter geht es eben genau darum, die Kenntnisse einer solchen Aufbereitung der Bilanz und der GuV zu erlernen.

Die Ausbildung zum Finanzbuchhalter im Rahmen eines Fernstudiums

Die Ausbildung selbst ist ein durchaus aufwendiger Prozess und es steckt viel Arbeit dahinter. Wenn man sich für ein Fernstudium entscheidet um den Beruf des Finanzbuchhalters zu erlernen, wird man in aller Regel berufstätig sein. Viele berufstätige Studierende haben auch bereits einen

kaufmännischen Hintergrund und sind mit der Tätigkeit aus ihren Unternehmen mit der Finanzbuchhaltung konfrontiert. Schließlich betrifft die Finanzbuchhaltung alle Belange eines Unternehmens. Es sind also viele Umsteiger in den Lehrgängen zu finden. aber auch komplette Neueisteiger interessieren sich für ein Fernstudium. In der Praxis bleiben sie aber in ihrem Beruf und machen die Ausbildung neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit.

Obwohl das Studium an sich sehr aufwendig ist, nimmt es nur einige Monate in Anspruch. Was lernt man aber im Rahmen eines Fernstudiums? Nun, die Studierenden lernen intensiv über die folgenden Themenbereiche. Zunächst erfolgt ein Basisstudium über die Grundlagen der Buchführung. Man lernt die Grundlagen der Kontoführung und wie man Geschäftsfälle verbucht. Im nächsten Schritt lernt man die Grundlagen der Bilanzierung. Man geht insgesamt beim Studium sehr systematisch vor, indem zunächst die Grundlagen erlernt werden und dann im nächsten Schritt immer mehr Details gelehrt werden. Ein wesentlicher Teil der Ausbildung befasst sich mit der Gehaltsbuchführung, den Grundlagen der doppelten Buchführung, des Handels- und Steuerrechts, des Steuerwesens im Allgemeinen und der Erstellung des Jahresabschlusses, also der Bilanzierung.
Jetzt stellt sich noch die Frage, wo man die Ausbildung am besten machen kann: In Deutschland gibt es einige Anbieter, welche Fernkurse in der Buchhaltung anbieten. Das Leistungsspektrum ist dabei sehr vielfältig. Eine davon möchten wir Ihnen gerne vorstellen. Die LS ist zum Beispiel die größte Fernschule in Deutschland und bietet zahlreiche Kurse an. Der entscheidende Nachteil ist aber, dass hier keine offiziellen Uni-Abschlüsse (Bachelor / Master) angeboten werden.