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Der Beruf des geprüften Buchhalters

Grundsätzlich benötigt man eine abgeschlossene kaufmännische Berufsausbildung oder mindestens 5 Jahre Berufspraxis in der Buchhaltung um als Buchhalter arbeiten zu dürfen. Obwohl es in Europa rechtlich große Unterschiede bei der Ausübung der Tätigkeit gibt, ist der Begriff des Buchhalters in Deutschland an sich nicht gesetzlich geschützt. Für die einfache buchhalterische Tätigkeit wird lediglich eine kaufmännische Ausbildung benötigt. Anders sieht die Situation zum Beispiel in Österreich aus, wo man gleich mehrere diffizile Begriffsbestimmungen normiert hat. Dies zu diskutieren würde aber den zeitlichen Rahmen hier sprengen. Es sei nur so viel gesagt, dass man grundsätzlich eine Ausbildung benötigt, um als selbständiger Buchhalter Tätigkeiten zur Buchhaltung und Bilanzierung (innerhalb gewisser Umsatzgrenzen) ausüben zu können. Mit den „einfachen Buchhaltungsarbeiten“ meint man in erster Linie Tätigkeiten wie zum Beispiel Debitoren- oder Kreditorenbuchhaltung zu führen oder dergleichen. Bilanzabschlüsse etwa werden von den selbständigen Buchhaltern erledigt.

Um zu erkennen, dass es sich um einen Job mit soliden Zukunftschancen handelt, genügt schon ein einziger Blick in die Stellenangebote einer einfachen Tageszeitung. Diese sind gefüllt mit Anzeigen, die nach gut ausgebildeten Buchhaltern mit Praxis suchen.

Fundiertes Wissen und aktuelle Kenntnisse sind heute mehr denn je gefragt. Buchhaltung ist völlig konjunkturunabhängig, denn Bilanzen müssen immer aufgestellt werden. Daher sind die Firmen auch auf sehr gute

Mitarbeiter angewiesen, welche sich mit dem Zahlenwerk des Unternehmens auskennen und die richtigen Zahlen an die Finanzämter und die Investoren melden können.

Den Beruf des Buchhalters kann man im Rahmen von Kursen erlernen. Die klassische Ausbildung wird heute immer noch am Kursinstitut mit Anwesenheitspflicht absolviert, doch sind die Voraussetzungen für eine qualifizierte und aktuelle Ausbildung auch über die Absolvierung eines Kurses bei einem Ferninstitut gegeben. Auch solch eine Art von Kurs vermittelt exakt jene Kenntnisse, die man für die Ausübung eines so spannenden und abwechslungsreichen Jobs wie den des Buchhalters benötigt.

Die Ausbildung im Rahmen eines Fernstudiums anstatt klassischer Ausbildung am Kursinstitut

Zunächst sind die meisten Kursinstitute, die ein Fernstudium anbieten staatlich zugelassen. Man lernt im Rahmen eines Fernstudiums zunächst die Grundlagen der doppelten Buchführung bis hin zur Aufstellung von Jahresabschlüssen. Dieses Instrumentarium stellt die grundlegende Basisvoraussetzung für die Ausübung des Berufs dar.

Grundsätzlich kann man von einer Lehrgangsdauer von etwa 6 Monaten ausgehen, mit einem wöchentlichen Zeitaufwand von etwa 8 Stunden. Die Dauer ist eines Fernstudiums ist jedoch eher vom Absolventen und dessen Zeit abhängig.

Das Lehrmaterial ist recht umtriebig und heftig. Manche Kursinstitute stellen bis zu 12 Studienhefte als Lehrmaterial zur Verfügung. Da man am Puls der Zeit bleiben muss und entsprechende Buchungen heute am PC gemacht werden, ist es wichtig darauf zu achten mit welcher PC Software Sie arbeiten, bzw. welche Ihnen das Institut zur Verfügung stellt. Die Software Lexware wird generell als gut empfohlen und von manchen Anbietern auch gratis zur Verfügung gestellt.