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Was versteht man generell unter dem Begriff des Bilanzbuchhalters bzw. welches Studium eignet sich am besten dafür?

Auch heute gibt es noch das Klischee, dass ein Bilanzbuchhalter eher als stiller Sachbearbeiter sein Dasein im Unternehmen fristet. Jedoch entspricht dies nicht den Tatsachen.

Diese Ansicht ist auch natürlich mehr als veraltet. Heute bietet dieser Beruf eine interessante und abwechslungsreiche Stelle in beratender Position gegenüber der Unternehmensleitung. Als Bilanzbuchhalter bucht man keine Belege, sondern ist als letzte Instanz dafür verantwortlich, dass die Bilanzen an die zuständigen Gremien übermittelt werden.

Bilanzbuchhalter finden in allen Unternehmenspositionen eine Stelle. Sie sind generell in hohen Positionen im Unternehmensmanagement anzutreffen. Auf dem Stellenmarkt gelten sie als sehr nachgefragt, auch aufgrund der zunehmend wachsenden internationalen Verbindungen der Unternehmen.

Heute arbeitet der Bilanzbuchhalter hauptsächlich mit dem PC und ist weit entfernt von dem Image, das ihn beizeiten heute noch plagt.

Allerdings nicht nur die Internationalisierung, sondern auch die voranschreitende Technologisierung der Branche hat zum wechselhaften Bild des Bilanzbuchhalters beigetragen.

Ausbildungswege für den Beruf des Bilanzbuchhalters im Rahmen eines Fernstudiums

Die Ausbildung zum Bilanzbuchhalter erfolgt meist im Fernstudium, da der derzeitige Beruf nicht aufgegeben werden muss. So kann sich jeder bequem und sicher von zu Hause aus auf die umfangreiche IHK Prüfung vorbereiten.

Nach erfolgreicher Prüfung erhält man die entsprechende Berufsbezeichnung zum „Geprüfte/r Bilanzbuchhalter/in“ verliehen.

Die Prüfungskriterien sind im gesamten Bundesgebiet einheitlich. Geprüft wird nach einheitlichen Normen und Kriterien. Es gelten in ganz Deutschland prinzipiell die gleichen Voraussetzungen. Man sollte über eine bereits absolvierte Ausbildung in einem kaufmännischen oder einem Verwaltungsberuf verfügen. Zusätzlich sind rund 3 Jahre kaufmännische Berufserfahrung erforderlich,

oder man bringt ein bereits absolviertes wirtschaftswissenschaftliches Basisstudium mit. Auch hier sind weitere 2 Jahre Berufserfahrung gefordert.

Als dritte Alternative können 6 Jahre Berufserfahrung in einem kaufmännischen Bereich eines Unternehmens dienen. Man sollte an dieser Stelle vielleicht erwähnen, dass die Dauer der Ausbildung zum Bilanzbuchhalter zur Berufserfahrung ebenso hinzugerechnet wird, vorausgesetzt man bleibt berufstätig.

In Deutschland bieten eine Reihe von Bildungsinstitutionen die Ausbildung zum Bilanzbuchhalter an. Das Fernstudium hat etliche Vorteile gegenüber den Abendkursen oder den Wochenendkursen.

Besonders geeignet sind die Fernlehrgänge, wenn man beruflich tagsüber tätig ist, denn man erspart sich grundsätzlich Präsenzveranstaltungen und hat den Vorteil der freien Zeiteinteilung für die Lernphasen (abhängig von der persönlichen Aufnahmefähigkeit kann man dann quasi lernen wann man möchte). Das Studieren passiert online im Rahmen von virtuellen Lehrveranstaltungen und Seminaren und kann so an jedem beliebigen Ort der Welt erfolgen.

Es ist also auch persönlich auf die individuellen Lerntypen zugeschnitten.