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Was versteht man generell unter dem Begriff bzw. dem Studium der Wirtschaftsinformatik?

Die Wirtschaftsinformatik ist eine angewandte Wissenschaft der Informatik. Sie beschäftigt sich nicht mit der Grundlagenforschung der Informatik, sondern es geht primär um die Anwendung sowie die Entwicklung von Kommunikationslösungen zur besseren Informationsaufbereitung und –verarbeitung innerhalb von Wirtschaftsunternehmen (daher das begrifflich nahe Verhältnis zum Wort Wirtschaft). Der eigentliche Ursprung liegt aber nicht im Fachbereich der Informatik, sondern in den Wirtschaftswissenschaften. Vor allem werden Methoden und Erkenntnisse aus der allgemeinen BWL im Rahmen der Wirtschaftsinformatik verwendet. Ebenso finden Bereiche aus der Soziologie, der Psychologie und den angrenzenden Wissenschaftsdisziplinen wie zum Beispiel der Systemtheorie, der Nachrichtentechnik und der Kybernetik Anwendung. Die Wirtschaftsinformatik ist nicht nur in der Praxis relevant. Ebenso von Bedeutung ist sie für die Lehre, die Forschung und die angewandte Forschung in der Informatik. Große Bedeutung hat sie auch bei Anwendungssystemen, bei der Erklärung und Gestaltung von lehrenden Wissenschaften.

Wo kann man Wirtschaftsinformatik im Rahmen eines Fernstudiums studieren – Die Ausbildung zum Wirtschaftsinformatiker in der betrieblichen Wirtschaft

Wirtschaftsinformatik kann man vor allem im Rahmen eines klassischen Bachelor Studiums studieren. Im Rahmen dieses Studiums werden dem Studierenden zunächst die Grundlagen der Informatik gelehrt. Das Grundstudium teilt sich auf in Wirtschaftswissenschaften und Informatikwissenschaften. Die ersten Jahre im Studium verbringt der Studierende also damit, die Grundlagen im Bereich der Informatik und der Wirtschaftswissenschaften zu erlernen.

Die Studiendauer beträgt im Allgemeinen 6 bis 12 Semester. Die Vorzüge eines Fernstudiums kommen hier zu Tage, denn man ist zeitlich und örtlich flexibler als beim klassischen Universitätsstudium. Dank der flexiblen Zeiteinteilung innerhalb eines Fernstudiums kann man sich flexibel auf die einzelnen Prüfungen vorbereiten.

Wenn man zügig im Studium vorankommen möchte, wird im Allgemeinen dazu geraten, etwa 4-6 Klausuren pro Semester abzulegen. Die Prüfungen sind, je nach Bildungsinstitut, an bis zu 31 Studienzentren in D, A und CH oder weltweit an über 130 Goethe-Instituten möglich.

Als Zulassungsvoraussetzung für ein Studium wird grundsätzlich das Abitur oder eine abgeschlossene Meisterprüfung oder eine mindestens 2-jährige Ausbildung mit 3-jähriger Berufserfahrung gefordert.

Es wird im Rahmen des Studiums eine Basis von betriebswirtschaftlichem und IT-spezifischem Wissen gelehrt. Ein weiterführendes Studium ist im Rahmen eines Master Studiums möglich, was zusätzlich 2 Jahre Lernzeit erfordert.

Wirtschaftsinformatiker sind in der Wirtschaft sehr gefragt und übernehmen grundsätzlich nach einigen Jahren Einarbeitungszeit Fach- und Führungsaufgaben in globalen Unternehmen in den verschiedensten Branchen. Die typische Branchen, in welchen Wirtschaftsinformatiker arbeiten, sind zum Beispiel Telekommunikationsunternehmen, im Vertrieb großer Industrieunternehmen, in der Beratung, in der Hard- und Softwareentwicklung, im Bereich des Data-Minings und vieles andere mehr.