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Das Fernstudium in Jura – Ein Studium mit Zukunft

Jura ist nach wie vor überall auf der Welt eines der klassischen Studienfächer. Gute Anwälte werden immer gebraucht. Über Jahrzehnte wurde Jura (Rechtswissenschaften) an der Hochschule unterrichtet und gelehrt. Nicht einmal Fachhochschulen durften sich dem Gebiet der Rechtswissenschaften widmen. Mittlerweile hat sich die Rechtswissenschaft mit anderen Bereichen vermischt. So gibt es zum Beispiel das Studium der Wirtschafts–Rechtswissenschaften. Der allgemein bekannte Patentanwalt ist eher auf der technischen Seite zu finden und setzt eine technische Ausbildung voraus.

Unter Rechtswissenschaften versteht man grundsätzlich eine sachgerechte und juristische Deutung von gesellschaftlichen Sachverhaltsdarstellungen. Für das Verständnis der Rechtswissenschaften ist es wichtig ein Verständnis für die Anwendung von Rechtsquellen und Normen zu erlernen. In diesem Zusammenhang ist daher auch essentiell, dass man ein grundlegendes Wissen über so wichtige Gebiete wie die Rechtssoziologie, die Rechtspolitik, die Rechtsphilosophie, die Rechtsgeschichte und die Rechtstheorie entwickelt und erlernt. Die Analyse von Sachverhalten ist einer der wesentlichsten Eigenschaften, die man beim Jura Studium erlernen muss. Denn nur anhand einer ordentlichen Analyse ist es auch möglich, die entsprechenden Sachverhalte in einen juristischen Kontext zu subsumieren und einzuordnen.

Ist es möglich im Rahmen eines Fernstudiums Jurist zu werden?

Die Frage ist selbstverständlich mit Ja zu beantworten. Im Rahmen eines Fernstudiums kann man das Fach Jura studieren. Dabei geht es entweder um den direkten Studiengang, oder um einen kombinierten Themenkreis, in dem Jura studiert wird. Ein Beispiel ist der Bereich Wirtschaftsrecht. Allerdings muss man fairerweise sagen, dass das Fernstudium nicht mit dem Ersten Staatsexamen abschließt. Vielmehr ist es etwas anders strukturiert und man beendet das Fernstudium nach 3 Jahren Studienzeit.

Dieses schließt man dann mit einem Grad des Bachelor of Laws (LL.B.) ab. Dann kann man sich für eine weiterführende Ausbildung zum Masters of Laws (LL.M) entscheiden und erst dann stehen einem alle Möglichkeiten offen. Erst dann kann man über die notwendige Praxiszeit bei einem Rechtsanwalt die Rechtsanwaltsprüfung machen und als (selbständiger) Anwalt arbeiten.

Das Studium ist prinzipiell sehr ähnlich dem Studium an einer Uni oder FH strukturiert. Der Lehrplan ähnelt sich sehr und auch inhaltlich wird der gleiche Stoff abgedeckt. Man ist allerdings bei der Auswahl der Prüfungen flexibler und kann einige Prüfungen vorschieben und andere nach hinten. Diese flexible Lösung ist an den Unis nicht möglich.